ZIK – ZURÜCK IN DIE KRAFT

Quo vadis, schola?

ZIK als Ressourcenmanagement

Schnipp schnipp, ich weiß was …. wer schnippst, kommt nicht dran.

Ich möchte aber etwas sagen. Und zwar zur Situation an den Schulen.

Präziser formuliert, zu den Lehrerinnen und Lehrern, ihren Wünschen, Hoffnungen, Ängsten, Einstellungen und Gefühlen.

Viele Lehrerinnen und Lehrer sind hochmotiviert in ihrem Einsatz an der Schule. In ihrer täglichen Arbeit jedoch stoßen Kolleginnen und Kollegen immer wieder an ihre Grenzen. Die Gründe hierfür sind mannigfaltig. An beruflicher Kompetenz, Enthusiasmus oder Begeisterung mangelt es in der Regel nicht.

Vielmehr lässt sich feststellen, dass insbesondere die engagiertesten Lehrerinnen und Lehrer große Gefahr laufen, ihre Kraft im Laufe der Zeit zu verlieren. Und somit können sie nicht mehr das mit Kopf, Herz und Hand tun, was sie erfüllt (erfüllt hat): Das Lehren und Lernen mit ihren Schülerinnen und Schülern.

Warum ist das so? Und vor allem, welche Möglichkeiten und Chancen gibt es, (wieder) in die eigene Kraft und Energie zu kommen? Mit diesen Fragestellungen und den damit verbundenen Herausforderungen beschäftigt sich der Tag „ZIK“/das Angebot „ZIK“.

Ohne Nachhaltigkeit, keine Veränderungsprozesse! Um Bedürfnissen, die sich aus einem „ZIK-Tag“ ergeben könnten, gerecht zu werden, ist eine Zusammenarbeit in Form einer weiteren Begleitung der Schule möglich.

Themenfelder im Kontext von Beratungstätigkeit an Schulen

  • Schulleitungs-Coaching (Feed-back-Kultur, Motivation)

  • Begleitung von Schulentwicklungsprozessen (Leitbilder)

  • Umgang mit Heterogenität – im Lehrerkollegium; EPAQ

  • Teambildung und Potentialentfaltung im Team (PiT) – 7 Faktoren zur „Effizienzsteigerung“; in Anlehnung an „Führen mit Hirn“ (Purps-Pardigol)
  1. Urknall – Wandel beginnt bei dir
  2. Zugehörigkeit – Menschen möchten sich verbunden fühlen
  3. Entfaltung/Gestaltung – Menschen möchten sich einbringen
  4. Vertrauen – Menschen brauchen Zutrauen
  5. Erfahrungen – Wachstum durch Anforderung
  6. Sinnhaftigkeit – „Geist“ und Ressourcen-Aktivierung
  7. Achtsamkeit – Menschen finden zu sich zurück/“Self-Control“


  • Gesundheitsprophylaxe für Lehrkräfte – Lehrer-Coachinggruppen in Anlehnung an das Freiburger Modell (Balint)
  1. „Wer anderen eine Schule baut, muss selbst hinein.“ (Neurobiologie der Schule)
  2. Identität und Identifikation (ZiK)
  3. Beziehungsgestaltung mit SuS (Balint/MNS)
  4. Beziehungsgestaltung mit Eltern (Balint)
  5. Kollegialer Zusammenhalt (PiT)


  • Umgang mit Belastungen im Schulalltag :
    Das Lehrer-Raum-Prinzip: Aufräumen in den eigenen vier Wänden

Blick auf

  1. persönliche Konstitution und eigene Professionalität (individuelle Ebene)
  2. schulinterne Arbeitsbedingungen (schulsystemische Ebene)
  3. schulexterne Rahmenbedingungen

Reflexions-Ziele:

  1. Identifizierung besonders belastender Faktoren
  2. Verhaltensweisen und Einstellungen, die Überforderung begünstigen
  3. Charakteristische Merkmale eines professionellen Umgangs mit belastenden Herausforderungen
  4. Möglichkeiten eines angemessenen Umgangs mit Herausforderungen (u. a. Anknüpfung an S:A:R: Modell im Rahmen einer Salutogenese-Konzeption)
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